Silent's Reise durch die Galaxie

Silent's Reise durch die Galaxie

Woche 06

Reise 03Geschrieben von silentmagic85 So, Januar 17, 2016 17:53:38

Woche 06
Eine lange Woche liegt hinter mir. Gleich am ersten Tag, als ich gerade dabei war ein kleines feines System zu scannen, erhielt ich per Funk die Nachricht das es neue Softwareprogramme für alle Schiffe gibt. Natürlich sollte man dies im Idealfall auf einer Station von einem Techniker machen lassen. Nun ist hier ja weit und breit keine Station, also blieben mir nur zwei Möglichkeiten. Entweder warte ich bis meine Reise zu Ende ist, oder lasse es mir per Funk zusenden und von einem Techniker einweisen. Die Tatsache das man nach dem Upgrade auf Atmosphärefreien Planeten landen kann, lies mich nicht lange überlegen. Um die Verbindung stabil zu halten, sollte ich das System nicht mehr verlassen. Also kreiste ich die gesamte Zeit um einen Eisplaneten.
Die Datenmenge war enorm. Ich erhielt währenddessen schon die ersten Anweisungen wie ich meine A.S.S. Luteo Aurata vorzubereiten habe. Datenspeicher für die Umprogrammierung sichern, einzelne Programme und Systeme nach Vorgabe abschalten. Welch ein Glück das ich die zusätzlichen Informatikstunden während der Pilotenausbildung genommen habe.
Der Datentransfer dauerte einen Tag, dann ertönte vom Computer die Meldung „Transfer abgeschlossen!“ Mit Hilfe des Technikers Jay Forrester und meiner guten Vorarbeit, dauerte das Umprogrammieren einen weiteren halben Tag. Es war ein wenig unheimlich, nacheinander wurden die einzelnen Systeme umprogrammiert und ausgeschaltet. Als wir bei der Umweltkontrolle ankamen, ärgerte ich mich, das ich nicht näher an der Sonne geblieben war. Es wurde sehr kalt! Zuletzt erhielt die Kommunikation und die Lebenserhaltung die neue Programmierung. „Wir hören uns in 5 Minuten wieder. Denken sie an die Überlebensmaßnahmen bei Notsauerstoff!“ ertönte von Jay. Ich schloss meinen Helm und begann den letzten Schritt der Programmierung. Als auch die letzten Systemlämpchen ausgingen wurde es Stockdunkel. Ich war ausgerechnet zu dem Zeitpunkt auf der Schattenseite des Eisplaneten. Ich zitterte und lauschte, kein Piepsen der Systeme oder wohlige surren von dem Schiff war zu hören. Nach 3 Minuten starteten die Systeme neu und die Atmosphäre wurde wieder hergestellt. Noch während ich den Helm auszog meldete sich Jay „Na es scheint ja alles bestens geklappt zu haben! Jetzt lassen wir noch eine Sicherheitsdiagnose laufen, und danach kannst du weiter fliegen!“ Die Diagnose war schnell und Fehlerfrei abgeschlossen. Ich bedankte mich bei Jay für seine Geduld und großartige Einweisungsleistung, dann verabschiedeten wir uns.

Ich studierte die Galaxiekarte. Zwei Neutronensterne auf dem Weg zu einem Nebel dem ich einen Besuch abstatten könnte. Auf Planeten bei einem Nebel landen, klingt großartig! Der Plan stand, auf geht’s!
Schon im ersten System unterlag ich der Versuchung. Ein großer Stern der Klasse B, drei T-Tauri Sterne wovon einer perfekt in einer Reihe zu einem Steinernen Planeten stand. Was ein Bild! Ob ich es hier wagen soll zu landen? In der ferne den B-Stern sowie den T-Tauri dazwischen? Ich wagte es! Doch ich war sehr nervös. Hatte ich doch kein Training, und nur in einer Anleitung, die per Funk kam, gelesen wie das landen Schritt für Schritt funktioniert. Der Planet hatte 0,1G und war somit bestens für den ersten Versuch geeignet. Ich trat in den Orbit ein, gleitete eine Weile und suchte dann einen Punkt zum landen. Ich näherte mich der Oberfläche langsam mit aufsteigendem Adrenalin, und überaus vorsichtig. Der gesamte Landevorgang dauerte 20 Minuten, so vorsichtig ging ich vor. Doch ich setzte sehr sanft auf, und war erleichtert und begeistert. Was ein wunderschöner Moment. Die zwei Sterne standen wirklich perfekt.
Ich startete und flog wieder in den Orbit um von dort in den Supercruise überzugehen, der Rest des Systems wartete auf mich. Ein paar hochwertige Metallplaneten sowie Gasriesen der Klasse 3 und 4 wurden gescannt. Die zwei rot-schwarzen Gasriesen der Klasse 4 sahen aus wie Zwillinge, und kreisten gemeinsam um einen der T-Traui Sterne. Da das Landen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, beschloss ich für den Rest meiner Reise nur an wirklich außergewöhnlichen und schönen Konstellationen zu landen.
Ich setzte meinen Weg in Richtung des ersten Neutronensterns fort. Ich scannte ein paar der kleineren Systeme, übersprang aber auch einige. Da ich Zeit verloren hatte wollte ich Entfernung gut machen. Doch schon bald musste ich wieder in den Orbit eines Planeten eintreten. Zwei Eisplaneten kreisten nah aneinander in der Nähe des Hauptsterns der Klasse F. Allerdings flog ich nur im Orbit, das reichte für schöne Bilder und einen Moment der Ruhe.
Kurz darauf erreichte ich das Neutronenstern-System, doch mehr als ein weiter Stern war dort nichts zu scannen. Da diese beiden bereits entdeckt wurden ging es auch schnell weiter.
Endlich folgte ein System ganz nach meinen Wünschen. Hauptstern der Klasse F mit sechs Gasriesen, einer davon mit ammoniakbasiertem Leben. Jeder mit seinen Steinernen Planeten, ein paar Eisplaneten wurde gewissenhaft gescannt. Hier konnte ich einem Flug innerhalb des Orbits einer der Planeten auch nicht wiederstehen. Und um einen blauen Gasriesen kreiste eine terraformbare helle Ammoniakwelt.
Ein weiteres System in dem ich zur Landung ansetzte, war mit einem Stern der Klasse A als Hauptstern. Wieder prall gefüllt mit hochwertigen Metallplaneten, Steinernen Planeten um die Gasriesen, von denen es hier fünf Stück gab. Wieder einer in hellem Zartrosa, ein Gasriese mit wasserbasiertem Leben, und ein Stern der Klasse Y mit breitem Ring. Dort landete ich auf einem Eisplaneten, doch leider stand der Eisplanet nicht gut, den Ring konnte man nur erahnen. Ich fand diese leicht lila leuchtende Kugel am Horizont des Eisplaneten dennoch wunderschön.
Nach diesen schönen Arbeitsreichen Systemen, war es mir erneut möglich Entfernung zurück zu legen. Teilweise gab es erneut nur den Hauptstern in den Systemen. Ein kleiner Lichtblick war ein System mit einem Stern der Klasse F. Neben den drei hochwertigen Metallplaneten fand ich eine Wasserwelt. Dieses System war allerdings bereits erforscht, dennoch freute ich mich über die Wasserwelt, denn sie hatte einen wunderschönen Planetenring.
Ich kam dem zweiten Neutronenstern immer näher, als ich kurz davor in einem System erneut einen Gasriesen mit ammoniakbasiertem Leben fand. In einem System mit M-Stern und zwei Gasriesen der Klasse 1 und ihren jeweiligen zwei Eisplaneten.
Das zweite Neutronenstern-System glich dem vorherigen. Ein bereits entdeckter Neutronenstern mit einem weiteren Stern in weiter ferne.
Nun ging es Richtung Nebel. Kurz darauf folgte ein System mit einem Hauptstern der Klasse K. Dort fand ich neben Gasriesen der Klasse 2 und 3 erneut eine Wasserwelt. Diesmal unentdeckt und terraformbar.
Nach einem System in dem es zwei Gasriesen der Klasse 1 und jeweils zehn Eisplaneten gab, fand ich in einem M-Stern System neben hochwertigen Metallplaneten ebenfalls eine terraformbare Wasserwelt.
Ich kam gut voran, und auch der Nebel wurde immer größer. Viele kleine aber scannbare Systeme kreuzten nun meinen Weg. Wenige Gasriesen mit Steinernen Planeten oder Eisplaneten. Schöne Konstellationen fand ich, in denen die Planeten dicht aneinander waren. Ab und an gab es auch nur ein paar hochwertige Metallplaneten innerhalb der Systeme.
Kurz vor dem Nebel häuften sich auch die bereits entdeckten Systeme wieder, doch zwei der letzten, bevor ich fast am Nebel ankam waren nochmal sehr arbeitsreich. Stern der Klasse F, mit dreizehn hochwertigen Metallplaneten von denen 3 terraformbar waren. Einer kreiste um einen blauen Gasriesen. Dieser war braun und man konnte wundervoll die Kraterstruktur erkennen.
Und zum Abschlusss für diesen Bericht, gab es ein System mit drei Sternen. Die Klassen F,G und K sorgten für ein tolles Klima in diesem System. Von den sieben hochwertigen Metallplaneten waren abermals zwei terraformbar. Und dazwischen kreisten zwei terraformbare Wasserwelten. Die absolut unterschiedlich aussahen. Kaum zu glauben das beide in ein und dem selben System zu finden waren.
Der Nebel lag noch ein paar Sprünge voraus, doch es ergaben sich schon ein paar interessante Bilder.

Diese Woche fing also mit einem Schiffsupgrade an, die ersten Landungen habe ich mit Herzklopfen bestanden. Habe zwei entdeckte Neutronensterne gefunden und konnte die schöne Vielfalt dieser Galaxie in Form von Gasriesen, Planetenkonstellationen, Wasserwelten und einer hellen Ammoniakwelt bewundern. Ich habe ordentlich Entfernung zurück gelegt, und nun geht es auf in den Nebel, über den ich wieder separat berichten werde.
Ich bin gespannt was mich dort erwartet!


Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 1124,5 LY
Gescannte Sterne: 39
Gescannte Gasriesen: 32 (1 wasserbasierte Leben, 2 Ammoniak)
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 48 (0 Wasser, 0 Ammoniak, 5 terraformbar)
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 154
Wasserwelt: 5 (4 terraformbar)
Ammoniak: 1 (1 terraformbar)
Erdähnliche: 0




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