Silent's Reise durch die Galaxie

Silent's Reise durch die Galaxie

Crescent Nebula

Reise 03Geschrieben von silentmagic85 Do, Februar 11, 2016 18:40:25

Crescent Nebula
Ich flog sehr hoch an den Nebel heran. Wie wollte ich dieses mal vorgehen? Wieder jede Seite abarbeiten und dann weiter ziehen? Nein, das hatten wir nun schon sehr oft! Ich studierte die Galaxiekarte und filterte nach den für mich wichtigen Hauptsternklassen. Was ich sah, war Ideal für dieses Mal. Ich werde den Nebel immer wieder umkreisen und dabei in der Ebene immer Tiefer gehen. Ich hatte mir vorgenommen jedes dieser Systeme zu scannen, und zwar komplett! Und so kam auch eine ganz nette Statistik bei raus, die ich deswegen separat am Ende hinzufüge. Nein, stimmt nicht ganz. Ich hatte es bei meinem letzten Bericht einfach vergessen. Wobei die Statistik dort ja auch schon ausreichend war.
Es gab bei diesem Nebel einiges zu tun. Die Systeme waren oftmals sehr voll, und nur selten gab es nur einen Hauptstern der ganz einsam ein System befüllte. Schon von weitem wirkte der Nebel sehr groß. Bislang mein größter Nebel. Und so war ich auch einige Tage beschäftigt und genoss dabei jede Minute.
Im ersten System fing alles noch relativ entspannt an. Ein Hauptstern der Klasse F beheimatete hochwertige Metallplaneten, Gasriesen der Klasse 3 und natürlich etliche Steinerne Planeten. Hier noch etwas am Rand lies sich der Nebel noch fast komplett auf den Bildern darstellen. Und natürlich musste ich gleich hier das erste Mal auf der dunklen Seite von einem Steinernen Planeten landen. Wie der Nebel am Horizont dieses Brockens empor ragte, mit den hellen und dunklen Facetten, wirkte wie ein loderndes Feuer in weiter Entfernung.
Nach einem System nur mit einem einsamen Hauptstern kam ich in ein kleines System mit einem Stern der Klasse F, ein halbes Dutzend Steinerne Planeten und einem Stern der Klasse Y mit seinem wunderschönem großen Ring. Sein lila Leuchten mit dem dunklen Hintergrund der Galaxie, direkt daneben der helle Beginn des dunkler werdenden Nebels war ein toller Kontrast.
Im nächsten System landete ich erneut, und direkt zwei Mal. Ein Hauptstern der Klasse G und zwei weiteren der Klasse M und L boten einem rosa-lila Gasriesen der Klasse 1 und sieben hochwertigen Metallplaneten ein zu Hause. Auf einem der Metallplaneten landete ich direkt an einem der unzähligen tiefen Canyons. Beim starten begann ich den Steigflug über einem dieser Canyons. An einigen Stellen fiel dieser Steil ab, an anderen sehr gemächlich. Es war wirklich faszinierend. Leider war von dem Nebel hier nicht viel zu sehen. Doch diese Canyons waren ein ausreichender Trost.
Die zweite Landung war auf dem einzigen steinernen Planeten. Hier konnte man erneut den Nebel am Horizont empor ragen sehen, deutlich waren die Unterschiede zu dem Bild der ersten Landung zu sehen. An dieser Seite verlief sich die Farbe langsam.
Es folgten 2 weitere kleine Systeme mit Hauptstern, oder drei hochwertigen Metallplaneten. Im folgenden System mit einem Stern der Klasse G gab es einiges zu tun. Neben sieben hochwertigen Metallplaneten, je zwei Gasriesen der Klasse 1 und 2 gab es natürlich viele Steinerne Planeten, und noch mehr Eisplaneten. Einer der Gasriesen hatte einen Planetenring aus Eis. Ich war schon eine Weile nicht mehr in einem Eisring. Also machte ich mich auf den Weg mitten rein. Dabei entstand ein wundervolles Bild, auf der dunklen Seite des Gasriesen. Unterhalb des Eisrings glänzte der Gasriese bestrahlt von der Sonne, auf der anderen Seite der Nebel.
Das sind diese Momente, weswegen ich mich hier draußen befinde! Die Galaxie ist wunderschön, man muss nur genau hinsehen. Auch während dem anfliegen der hochwertigen Metallplaneten war ich begeistert wie stark sich der Nebel während der Umrundung von den Farben her verändert. Hier erkannte man plötzlich einen dunklen Strang mitten im Nebel, daneben wieder kräftiges rot.

Und so hatte ich bald meine erste Umrundung beendet, denn hier „oben“ war der Nebel sehr breit und hatte viele meiner gewünschten Systemklassen. Es ging ein paar Lichtjahre hinab, dann wieder etwas hinauf.
Dann kam das Highlight in dieser Ebene. Ein System, mit einem Stern der Klasse A und K, es gab vier schöne hochwertige Metallplaneten und je einen Steinernen sowie Eisplaneten. Doch die Stelle des Systems war das Highlight. Es lag in einer Mulde im Nebel, so das die Ausläufer des Nebels um einen herum gingen. Ich muss mir für das nächste Mal definitiv eine andere Außenkamera besorgen. Hier wäre ein Panoramabild perfekt geworden.
So habe ich die Eindrücke eben Manuell eingefangen. Kurz bevor ich weiter springen wollte, überkam mich dann der Gedanke wie der Nebel wohl von dem Eisplaneten aus wirkte? In dem Planetenring des Gasriesen war es ja schon sehr spektakulär. Also setzte ich zur Landung an. Die helle minimal rosa reflektierende Oberfläche ergab wie beim Y-Stern einen tollen Kontrast zum roten dunklen Nebel. Mit tollen Bildern ging es weiter.

Mein elftes System in diesem Nebel beinhaltete einen Hauptstern der Klasse G und erneut einen Y-Stern. Dazwischen reihten sich sechs hochwertige Metallplaneten, zehn Eisplaneten, neun Steinerne Planeten und drei Gasriesen von denen einer der Klasse 1 und zwei der Klasse 3 waren. Ich studierte die Systemkarte und war entzückt. Hochwertige Metallplaneten mit Planetenring. Da muss ich drauf landen! Doch zuerst fing ich mit den zwei Lavaplaneten nahe der Sonne an. Sie gaben ein tolles Gespann mit der Sonne im Hintergrund ab. Dann kam ich zu den hochwertigen Metallplaneten. Der erste hatte ca. 4g. Das war mir zu viel. Der zweite erforderte mehr Vorsicht, war aber mit 1,9g durchaus machbar. Ich trat in einem sanften Winkel ein. Doch nach dem Übergang vom Gleitflug in den normalen Flug merkte ich deutlich die Anziehungskraft. Ich nahm den Schub zurück und blieb konzentriert. Die Sonne und der Ring waren hervorragend zu sehen, ich suchte mir einen passenden Punkt und ging immer tiefer. Ich fuhr ca. 20 Meter über dem Boden das Fahrgestell aus. Doch dann kam mir die Idee, es sähe bestimmt schöner aus wenn die Sonne in meinem Rücken stehen würde. Also fing ich an das Schiff mit Hilfe der Schubdüsen in der Z-Achse zu drehen. Zuerst sehr gemächlich, doch dann stieg der Schwung. Ich dachte noch „Huuuui“ und dann „OHH BODEN“. Dann krachte es! Der Aufprall war stark. Durch den Schwung merkte ich nicht, wie stark mich der Planet anzog. Mein rechter Flügel der A.S.S. Luteo Aurata hinterließ eine tiefe Furche im Boden. Schilde waren ausgefallen, eine Überprüfung ergab einen Verlust von 10% Hülle. Das fehlte mir gerade noch! Ich schaute mit der Außenkamera alles ab, doch es sah gar nicht so schlimm aus. Erleichtert darüber lies ich meinen Blick über die Umgebung wandern. Perfekt! Der Planetenring kam direkt unterhalb der Sonne in meinem Rücken hervor und leuchtete golden. Ich atmete Tief durch, immerhin hat sich die Bruchlandung gelohnt! Ein weiteres Highlight ist diese Szenerie auf jeden Fall!
Danach scannte ich den Rest des Systems in gewohnter Routine durch, und auch diese gaben tolle Motive ab. Vor allem bei dem sich immer weiter verändernden Nebel. Teilweise sehr dunkel wirkend, fast matt. Dann wieder kräftig rot mit den dunklen Strängen. Ein Steinerner Planet mit hauch dünnem Planetenring den man kaum im Nebel erkennen konnte. Ein Dreiergespann aus Gasriese und zwei Steinernen Planeten. Und unweit von dem Y-Stern ein blauer Gasriese, ebenfalls mit sehr feinem Planetenring. Ein wirklich schönes System. Doch vom landen habe ich erstmal genug!
Das nicht landen wurde mir in den folgenden System sehr leicht gemacht. Denn dort gar es erst gar nicht die Möglichkeit dazu. Ich fand erneut hochwertige Metallplaneten von denen einer terraformbar war in einem A-Stern System. Und dann traute ich meinen Augen kaum. Eine terraformbare Wasserwelt gab es ebenfalls. Der Nebel wird auch immer dunkler, auch wenn am Rand noch leichte helle Stellen zu sehen sind. Ich komme von der Ebene her immer tiefer.
Es folgte ein weiteres großes System mit einem Stern der Klasse G. Mit den elf hochwertigen Metallplaneten war ich eine Weile beschäftigt. Ein Gasriese der Klasse 1 hatte einige Eisplaneten um sich versammelt. Gleiches galt für den Gasriesen mit wasserbasiertem Leben. Und auch diesmal sah der Nebel wieder ganz anders aus. Kräftige dunkle Stränge wirkten als wäre der Nebel durchtrennt worden. Ich war immer mehr von meiner Entscheidung den Nebel umkreisend zu erkunden begeistert.
In den folgenden zwei Systemen gab es jeweils einen Stern der Klasse F als Hauptstern. Mit den wenigen Steinernen Planeten und ein paar mehr Eisplaneten war ich nicht so lange beschäftigt wie mit den insgesamt sechzehn hochwertigen Metallplaneten. Diesmal sah man kräftige rote Stränge die sich von der helleren Mitte zu dunkleren verwirbelten Armen ausbreiteten. Ich hatte bereits Nebel in rot tönen, aber dieser hier war so viel mehr Facettenreicher dank seiner Größe. Doch ich bin mir sicher, dort draußen gibt es noch viel größer.
Ich überprüfte die Galaxiekarte, habe es fast geschafft. Noch zwei Systeme, dann habe ich alle Systeme meinen gefilterten Sternklassen umrundend abgearbeitet. Von dort bot sich erneut die Schönheit des Nebels in all ihrer Pracht an. Ein Hauptstern der Klasse A bot fünf der insgesamt 9 hochwertigen Metallplaneten ein gutes Klima, so das diese terraformbar waren. Gleich zu beginn, als ich die Systemkarte studierte erkannte ich auch eine Wasserwelt. Die Freude war groß als auch diese dank des Sterns terraformbar war.
Dann kam ich zum letzten System, welches dem vorigen ähnelte. Denn auch hier entdeckte ich eine Wasserwelt die terraformbar war, allerdings handelte es sich in diesem System um einen Hauptstern der Klasse F. Zum Endspurt gab es also ein paar blaue Planeten. Dies beflügelte mich, und so landeten fünf hochwertige Metallplaneten von denen zwei terraformbar waren, und ein Gasriese der Klasse 1 mit einem einsamen Eisplaneten auch in meiner Datenbank und somit in die Statistik.
Es war ein toller Nebel, die Art des Erkundens bot immer einen schönen neuen Anblick. Ich hatte Highlights und eine Bruchlandung. Bei den blauen Planeten blieb es zwar nur bei Wasserwelten. Aber ich bin mit sicher, meine nächste Erde wartet schon auf mich. Für mich geht es nun weiter, auf der Suche nach dem Sektor den ich komplett abarbeiten möchte. Wann ich den richtigen gefunden habe, weis ich noch nicht. Vielleicht werde ich dies auch einfach spontan entscheiden. Aber es geht erst mal der Nase nach weiter!


Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 153LY
Gescannte Sterne: 26
Gescannte Gasriesen: 14 ( 1 wasserbasierte Leben, 0 Ammoniak)
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 78 ( 2 Wasser, Ammoniak, 8 terraformbar)
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 113
Wasserwelt: 4 ( 4 terraformbar)
Ammoniak: 0
Erdähnliche: 0



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