Silent's Reise durch die Galaxie

Silent's Reise durch die Galaxie

Die Rückkehr

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Mi, September 02, 2015 12:54:33

Die Rückkehr
Diesmal fing ich noch früher an meinen Weg zurück fortzusetzen. Die Nacht war unruhig. Ich will es wirklich nach Cemiess schaffen. Das Community Goal war schon etwas angestiegen. Wenn ich mir bis zum Ende Zeit lasse, ist bei meinem Glück das Maximum doch schon vorher erreicht.
Eine Route konnte ich noch nicht festsetzten. Ich plante grob in die Richtung, und ab geht’s.
Nach 17 Sprüngen kam ich in ein System, tanken funktioniert nicht, aber es wird heiß. Schnell heiß! Durch das Radar sah ich das da 3 große Objekte sehr nah sind. Weg hier! Ich gab vollen Schub, denn es wurde immer heißer. Als das Schiff sich dann langsam abkühlte, drehte ich mich beim Verlangsamen um. Ach du meine Güte! Einer meiner Brüder hat mir von einem ähnlichen Fall berichtet, bei ihm kam es allerdings zum Not-Stopp. Und wenn ich das hier so sehe, habe ich echt Glück gehabt. 3 riesige Sterne bilden ein tödliches Gespann. Das Bermuda Dreieck des Alls könnte man fast sagen. Wobei ich mir sicher bin, da gibt es noch gefährlichere Systeme, in den weiten der Galaxie. Ein check der Systemkarte, oha, nichts erforscht. Wenn ich hier falsch rein gesprungen wäre, wäre das mein Ende gewesen! Also wollen wir hier auch meinen Namen hinterlassen. Scannen wir die 3 Sterne sowie die überschaubaren 5 Planeten und ziehen weiter!
Im nächsten System gab es dann noch 3 Gasriesen. Die waren knapp in meiner letzten Woche, na komm. Die gehen auch noch!
Ich machte danach noch ein paar Sprünge, und legte eine Pause ein. So Stur die Entfernung zurücklegen, ist auch anstrengend! Ab und an scannte ich wenigstens den Stern.
Ich konnte immer noch keine Route zum Ziel planen. Aber viel fehlt nicht mehr. Also so weiter. Nach 9 und 11 Sprüngen folgten nochmals kleine Systeme mit Metallhaltigen Planeten. Ich scannte sie, obwohl ich mir innerlich totalen Stress machte. Ich brauchte das, um wieder etwas runterzukommen. Es gab zum Abschluss noch einen schönen Gasriesen, von dem ich ein Foto machte. Und dann, plante ich meine Route nach Cemiess. Jetzt gibt es kein Halten mehr!

Nach weiteren 14 Sprüngen kam ich in ein System, oh verdammt! Abdrehen, abdrehen! Ein Stern der Klasse T, die haben einen großen Umlaufbahnen Bereich. Doch es war zu spät, Not-Stopp! Ein paar Module wurden beschädigt, nicht weiter tragisch für den Rückweg redete ich mir ein. Ich gab Schub und wollte schon ins nächste System Springen, als ich doch noch einmal eine Pause einlegte. Meine Hände zittern vor Aufregung. Knapp 580LY noch, die schaffen wir im nächsten Durchgang! Über Funk ist leider keiner meiner Brüder zu erreichen. Ich könnte etwas Motivation gebrauchen. Sie werden sich schon melden.
Als ich den Rest der Route plante, stieß ich auf ein Problem. Die Tankbaren Sonnen werden ausgehen! Warum errechnet mir der Computer so einen Müll? Muss ich eben selber korrigieren. Ich plante immer 3 Sprünge weiter, vorrausschauend dass es da auch weiter gehen kann. Ich sprang System für System ab, mittlerweile mussten die Daten vom Aufklärungsscanner ausreichen. Keine Zeit und nach den Zwischenfällen schon gar keine Lust mehr die Sterne zu scannen. Außerdem waren hier mittlerweile fast alle Systeme erforscht. Ich komm näher! Ich öffnete die Galaxiekarten, wann kommt denn endlich ein System mit Station?
Da! Da ist eins! Nach insgesamt 22 Sprüngen in diesem letzten Durchmarsch kam ich in Bajie an, die Station Scortia Gatemay ist zum Glück nicht weit vom Stern entfernt.
Nun kommt der schwere Teil. Landen! Nach so langer Zeit war ich ganz schön nervös. Zum Glück war nicht viel los, alles frei. Das Fahrwerk hörte sich beim ausfahren wie eingerostet an. Aber es klappte. Ich bin zurück, aber nicht am Ziel!
Ich verlies mein Schiff, und ging erstmal einen leckeren Burger essen. Ich lief dabei am Universal Cartographics Büro vorbei. Nein, ich will noch nicht wissen wieviel ich für meine Daten bekomme!
Satt und Kugelrund setzte ich meinen Weg zum Ziel fort! Nach einigen Sprüngen erreichte ich Cemiess. Dort ist es! Mackenzie Relay! Ich habe es geschafft. Nachdem ich mich beim Community Goal angemeldet habe, lies ich mich mit dem Universal Cartographics Büro verbinden. Es sind zu viele Daten um es persönlich abzuliefern.
Der Moment der Wahrheit…
15 Seiten a 20 Systeme, und eine mit 11 Systemen, also insgesamt 311 Systeme wurden eingereicht.
4.859.038 Credits wanderten auf mein Konto.
Dazwischen immer wieder die Meldungen über die von mir entdeckten Planeten. Irgendwo zwischen 450 und 480 bin ich durcheinander gekommen. Womöglich sind es auch noch ein paar mehr.
Dies brachte einen Bonus von 1.125.698 Credits.
5.984.736 Credits habe ich also auf meiner Tour eingenommen. Ich bin durchaus zufrieden. Ich habe immerhin einen übereilten Rückweg genommen.

Die nächste Tour wird kommen. Garantiert!

Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 1400LY
Gescannte Sterne: 47
Gescannte Gasriesen: 4
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 16
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 4
Wasserwelt mit und ohne terraforming, Ammoniak und Erdähnliche: 0




Wochenbericht 04

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Di, September 01, 2015 17:34:20

Wochenbericht 04
Diese Nacht war großartig! Ich hab seelenruhig geschlafen und nicht ein einziger Alptraum hat mich gequält. Was die Tatsache des bestehenden Funkkontakts doch ausmacht. Ich frühstückte eine Kleinigkeit und legte los. Ich behielt meinen leichten Bogen bei, wir haben es nicht eilig. Und es warten so viele Systeme auf mich. Bereits nach dem ersten Sprung kam ein kleines unerforschtes System. Ein Planet mit hochwertigen Metallen und Wasseratmosphäre, Klasse die sind besser bezahlt als die anderen. Hoffentlich kommt mir keiner zuvor. Bin eh gespannt wie viel von den unentdeckten Planeten und Sonnen am Ende von mir erforscht werden.
Es folgten weitere kleine Systeme, die Sorgfältig gescannt wurden. Ein paar erforschte waren auch dabei. Nach 8 Sprüngen kam ich dann in ein wirklich tolles System. 8 Gasriesen mit Planetenringen und 3 kleine Planeten! Komplett unerforscht! Na dann ran an die Arbeit!
Die 2 an der Sonne gelegenen kleinen Planeten waren doch nur mit hochwertigen Metallen, aber mit Planetenringen. Kurs zu dem ersten Gasriesen gesetzt. Moment! Der leuchtet aber extrem!
Sowas hab ich noch nie gesehen, und der Scan springt jetzt schon an? Ich bin doch noch gar nicht nah genug! Lese ich das richtig? Es ist gar kein Gasriese sondern ein Zwergstern der Klasse Y. Die kältesten der braunen Zwergsterne. Die Oberflächentemperatur beträgt 426°Celsius. Das ist wirklich nicht viel für einen Stern. Mal in den Daten nachsehen. Streng genommen handelt es sich um riesige Gasplaneten mit teilweise stellaren Eigenschaften. Hab ich ja noch nie gesehen. Die Planetenringe in diesem System sind riesig! Wie schön dass es tatsächlich immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt!
Nach 3 weiteren Sprüngen folgte noch ein System. Ebenfalls mit Gasriesen, einer sogar mit wasserbasiertem Leben. Auch die Eisplaneten um die Gasriesen wurden gescannt. Es ging vergleichsweise schnell, aber dennoch war danach Feierabend für heute!
Am nächsten Tag startete ich etwas später, freute mich auf weitere tolle Systeme mit schönen Planeten. Doch auch diesmal ging es gemächlich los. Muss das denn sein? Ich würde gerne die tollen großen Systeme scannen wenn ich noch nicht Müde bin und an den Feierabend denke. Aber ok, auch diese kleinen Systeme werden natürlich von mir gescannt. Nachdem ich über Funk gehört habe mit welchem Sümmchen einer meiner Brüder nach so einer Tour zurückkam, will ich nicht mit halb leeren Händen dastehen. Nach 8 Sprüngen und einigen Pausen zwischendrin kam ich dann in einem System an. Stern und 8 Planeten sowie ein Gasriese waren unerforscht. Aber mitten drin, ein Planet der bereits entdeckt wurde. Warum wurde ausgerechnet dieser bereits erforscht? Ich machte mich an die Arbeit. Das System war nichts Besonderes. Ich denke mir aber immer, die Masse macht es! So ein Eisplanet bringt zwar nicht viel, aber wenn sie so nah aneinander sind, warum nicht? Und dann kam ich zu besagtem Planeten. Ach, das hätte ich vom Bild in der Systemkarte aber nun nicht erwartet. Eine Wasserwelt! Ich hätte mich vorher wohl mehr mit den Darstellungen der Systemkarte auseinander setzen sollen. Nun gut, ein anderer war schneller. Dafür gehört hoffentlich mir der Rest. Machen wir Schluss für heute! Heben wir uns die tollen Systeme für morgen auf.
Der dritte Tag für diesen Bericht beginnt nach 3 Sprüngen mit 2 T-Tauri Sternen die gemeinsam ihre Kreise zogen. Ich flog durch einen Asteroidengürtel um die 2 Planeten in diesem System zu scannen. Schnell und klein ist natürlich auch praktisch. Kaum angefangen ist man auch schon wieder fertig. Aber wirklich Gefallen tun mir die Systeme wo es viel zu tun gibt. Heute steht auch wieder ein dauerhafter Funkkontakt zur Verfügung. Ihnen geht’s allen gut, das freut mich. Wir plaudern und tauschen uns aus. Sie sind sehr interessiert wo ich gerade bin. Ach noch viel zu weit weg von euch. Ich scannte ein weiteres System, wieder gab es hier einzelne erforschte Planeten. Metallreich mit Wasser. Die anderen Entdecker haben es echt drauf! Ich lehnte mich auf dem Weg zu einem Gasriesen zurück, und lauschte meinen Brüdern. Als ich plötzliche den Hinweis zu einem Community Goal für Explorer von einem meiner Brüder erhielt. Hey, das ist ja klasse! Einen Bonus dafür wenn man innerhalb des Zeitraums seine Daten verkauft. Ich studierte die Karte, bin ja auf dem Rückweg. Sollte klappen!
Ich wollte schon Feierabend machen, als ich doch noch in ein weiteres System sprang. Na klar! Unentdeckt und viel zu tun! Ich begann, lauschte meinen Brüdern und machte mich sogar auf den Weg zu einem verdächtig schimmernden Planeten auf der Systemkarte. Er umkreiste einen weiteren Stern. Himmel! Über 350000ls! Ich programmierte den Computer auf einen Kurs um den Planeten wenn wir dort ankommen. Ich verabschiedete mich bei meinen Brüdern, bekam noch den Hinweis sie morgen wieder per Funk zu kontaktieren, und machte Feierabend.
Als ich aufwachte, kreiste ich um den Planeten. Hat ja super geklappt. Wehe das lohnt sich nicht. Schnell die Daten checken. Naja, immerhin. Ein hochwertiger Metallplanet mit einer Wasseratmosphäre. Er sieht in der Systemkarte wirklich aus wie die eine Wasserwelt. Ich muss noch viel lernen! Wir machen uns nun doch auf einen direkteren Heimweg. Der Bogen wurde also flacher. Nach 3 Sprüngen wieder ein tolles System. 2 Sterne, etliche Metallplaneten und ein Gasriese der Klasse 1. Alles schön Nah aneinander. So schnell hab ich noch nie ein System mit so vielen Planeten gescannt! 2 Sprünge weiter war es dann endlich wieder soweit. Eine unerforschte Wasserwelt! Ansonsten gab es hier nur 6 mehr oder weniger interessante Planeten.
Ich stellte den Funkkontakt her, es waren schon ein paar da. „Heute ist Besprechung der Führung und des Inneren Kreises“ wurde mir gesagt. Sie sprechen auf einem privaten Kanal. Während ich mich mit den anderen unterhielt, erfuhr ich schreckliches! Das Community Goal wird vorzeitig beendet wenn das Maximum erreicht wird. Heidenei! Macht mir keine Angst! Ok, ich schlage noch einen direkteren Weg ein. Kleine Systeme kreuzten meinen Weg, neee, ihr lohnt nicht! Ich machte einige Sprünge als sich per Funk die Führung meldete! Alle Probemitglieder sind nun fest Aufgenommen! Yeppieee! NEIN nicht in der Cobra springen, kann wehtun! Die endgültige Vereidigung wird noch stattfinden, ich bin auf dem Weg!
Während meiner Freude war ich in einem System angekommen. Das kann doch nicht wahr sein! Ich will zurück nach Hause! Aber, aber dieses System hat 6 Sonnen. Wieder sehr nah aneinander, und etliche Planeten. Einige scheinen Metallhaltig zu sein. Ok, dieses System noch, dann ist Feierabend. Ich scannte, und hörte meinen nun richtigen Brüdern weiter zu. Am Ende war ich fix und alle. 16 Planeten mit hochwertigen Metallen, ein paar Eis- und Steinerne Planeten. Feierabend!
Ich fing früh an, das Community Goal will ich mir nicht entgehen lassen! Doch schon nach dem ersten Sprung kam ich wieder in ein unerforschtes System mit vielen Metallhaltigen Planeten. Na komm, du hast extra früher angefangen. Kannst ja dann später einige überspringen. Also machte ich mich mit gewohnter Routine an die Arbeit. Allerdrings mit etwas mehr Tempo auf dem Antrieb, was die Folge hatte, das ich an dem einen oder anderen Planeten vorbei flog. Bleib konzentriert Bina! Am Ende wurden es 3 Sterne, 17 Planeten mit hochwertigen Metallen und ein paar kleinere Planeten. Immerhin waren 2 davon mit Wasser. Jetzt aber los los los.
Die nächsten Systeme waren zum Glück nur mit Eisplaneten. Es folgte doch tatsächlich 3-mal derselbe Aufbau hintereinander. Ich dachte schon an ein Déjà-vu, oder das ich im Kreis geflogen wäre, aber nein es war tatsächlich so. Nach 9 Sprüngen, in denen ich immerhin so manche Sonne scannte, kam ich wieder in ein System mit 2 Sonnen und 14 Planeten. Über Funk versuchten meine Brüder mich zu beruhigen „Du hast noch genug Zeit“ Kannst ruhig noch ein paar Daten sammeln zum Verkaufen. OK. Ich machte mich an die Arbeit und beschloss in Zukunft wirklich nur außergewöhnliche Systeme zu scannen.
2 Sprünge weiter folgte ein ähnliches System, ich brauchte ein wenig länger. Mir unterliefen Fehler, die absolut unnötig waren. Ich glaub ich bin nicht Stress resistent. Jetzt bloß keinen Mist bauen! Ich mach lieber Schluss für heute.
Und morgen geht es dann auf direktem Weg zurück, ich kann sonst wegen der inneren Anspannung nicht ruhig schlagen. Mal schauen ob ich die knapp 1400LY an einem Tag schaffe.


Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 1082LY
Gescannte Sterne: 88
Gescannte Gasriesen: 14
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 89
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 121
Wasserwelt mit und ohne terraforming, Ammoniak und Erdähnliche: 2



Wochenbericht 03

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Di, August 25, 2015 20:15:14

Wochenbericht 03
Ich genoss die 3 Tage Pause am Rande des Nebels. Lange schlafen, und dabei diese tollen Planeten bewundern. Am steinernen Planeten mit den Lavaflecken hatte ich mich bereits nach einem Tag satt gesehen. Wo waren die Wasserwelten nochmal? Blau ist doch einfach eine schöne Farbe! Sprungantrieb und Kurs dorthin gesetzt, und weiter entspannen. Inspiriert von diesen Wasserwelten träumte ich von meiner Badewanne. Ok die Wasserwelten hatten Minusgrade, aber meine Badewanne nicht.
Am dritten Tag umkreiste ich ein paar Gasriesen. Auch hier gab es immer noch keinen Funkkontakt. Immerhin ging mein Nebel- und Wochenbericht raus, und anhand der etwas verspätet eintreffenden Reaktionen kam er wohl auch an. Sie freuen sich und sind zufrieden. Das tut gut! Gute Wünsche für die Rückreise kann ich gebrauchen. Soll ich doch den direkten Weg nehmen? Ich verspüre ein leichtes Heimweh!
NEIN! Du fliegst deinen Bogen! Er muss ja nicht sehr weit an den Rand gehen. Nur etwas! Ich studierte am Abend die Karte, damit es am nächsten morgen früh losgehen kann! Ach, feste Punkte setze ich mir nicht. Aufs gerade wohl, und los! Ich ging früh ins Bett, um wieder voll konzentriert arbeiten zu können.
Es ging obwohl ich früh ins Bett ging doch verspätet los. Ich hatte mich zu sehr an das ausschlafen gewöhnt. Warum hast du mich nicht geweckt Computer? Ich gab wahllos eine Route ein, und ab geht’s!
Die ersten Systeme waren klein und teilweise erforscht. Ah, wir starten also gemächlich. Hatten mit den Routen ja immer Glück, da kommt schon noch was. Und ich sollte Recht behalten. Ein paar Sprünge weiter erstreckte sich vor mir ein wunderschönes System. Ein Asteroidengürtel um die Sonne, 8 Gasriesen mit wundervollen Farben und dazwischen ein paar Eisplaneten. Wow, sie sind nicht erforscht! Ich machte vor Freude Sprünge in meinem Schiff. Auuutsch, ich stolperte und stoß mir leicht den Kopf. Das mach ich lieber nicht nochmal. Los scannen! Insgesamt waren es 5 Gasriesen der Klasse 1, 2 der Klasse 3 und einer mit Ammoniakbasiertem Leben. Die Fotos nicht vergessen! Meinen Brüdern haben sie gefallen, wie ich gelesen habe.
Dieses System hat ziemlich Zeit gekostet. Auch wollte ich natürlich schöne Bilder machen. Ich sprang danach ein, zwei Systeme ab, hier gab es nicht sehr viel zu scannen und machte Feierabend! Mein Kopf tut auch etwas weh. Wo ist eigentlich der Medizinschrank?
Am nächsten Tag waren die Kopfschmerzen zum Glück weg. Die Arbeit ging weiter. Es häuften sich die Systeme in denen es nur Eisplaneten oder welche mit hochwertigen Metallen gab. Manches wurde wieder mal übersprungen, manches gescannt. Der Nebel hinter mir wurde auch immer kleiner. Noch immer gab auch dies tolle Bilder.
Was macht eigentlich der Funkkontakt? Test, Test! Hallo? Einer meiner Brüder zu erreichen? Nichts! Sind die Systeme in Ordnung? Oder ist es einfach nur der falsche Zeitpunkt? Vielleicht bestreiten sie wieder heftige Kämpfe. Oder sind mit ihren Handelsrouten beschäftigt. Hinzu kommt die Urlaubszeit… Wir probieren es morgen wieder! Ich kann hier keine Fehler feststellen.
Zum Ende des Tages folge ein System mit schönen metallreichen Planeten! Ein paar waren schon erforscht, aber ein paar eben auch nicht. Und sie sahen wirklich toll aus. Scannen und Fotos machen! Es gab wieder einmal die unterschiedlichsten Atmosphären. Schwefel- und Kohlendioxid, Stickstoff und dann tatsächlich ein unentdeckter mit Wasseratmosphäre! Er sah eigentlich wie ein Eisplanet aus. Wurde wohl deswegen noch von niemandem gescannt! Wie gut das ich, wenn ich scanne, gründlich bin! In Welten wie diesen stößt man manchmal auf metallhaltige Erzvorkommen direkt unter der Oberfläche, vor allem in Gebieten die von Vulkanismus geprägt wurden. Er hat einen Radius von knapp 3750km und eine Oberflächentemperatur von ca. 360Grad Celsius. Ganz schön heiß da unten! Machen wir Schluss für heute!
Diesmal schlug ich einen Kurs doch noch etwas weiter Richtung Rand ein. Doch es folgten 5 Systeme die relativ uninteressant waren. In einem System gab es tolle Gasriesen, doch sie waren schon erforscht. Nun ja, die 2 Gasriesen hier sehen dennoch schön aus. Für Fotos lohnt sich der Weg! Einer hatte einen Planetenring mit 2 unterschiedlichen Farben. Ich flog im Supercruise also gemächlich zu den Gasriesen. War da gerade ein Schiff? Die Sensoren haben aber nichts geortet. Da, dort hinten ist es doch schon wieder! Kurs geändert, ne hier ist nichts. Keine Signalquelle, nichts! Halluziniere ich? Gibt es im All so etwas wie Fata Morgana’s? Verzerrungen im Raum-Zeit-Kontinuum? Ok nun übertreibe ich ein wenig. Wahrscheinlich war es nur Einbildung. Zurück Richtung Gasriesen. Als ich näher kam, sahen die 2 unterschiedlichen Farben des Planetenrings noch eindrucksvoller aus! Dieser Gasriese har sogar Wasserbasiertes Leben! Dabei sieht er gar nicht danach aus. Mit schönen Bildern in der Tasche Sprang ich weiter. Es folgten noch einige Systeme mit Sternen und dann war auch für heute Feierabend! Funktioniert der Funk? Keine Reaktion. Mit einem einsamen Gefühl legte ich mich schlafen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich innerlich total unruhig. Die Nacht hatte ich sehr viele Alpträume. So lange kein Kontakt schon gar keinen Persönlichen zerrt an den Nerven. Für die nächste Reise muss ich mir Bilder oder Videos im Computer speichern! Immer noch ist über Funk nichts zu hören. Nun gut, ich muss weiter kommen. Antrieb geladen und die heutige Route programmiert.

Die Arbeit lenkte ab, so kam ich innerhalb der Systeme gut voran. Als ich gerade in einem System wieder voll mit Metallreichen Planeten und einem Gasriesen ankam, passierte es endlich! Funkkontakt! Es war so schön wieder Stimmen zu hören, das rettete meinen Tag. Ich wollte mir dieses System eigentlich für den nächsten Tag aufheben. Doch meinen Brüdern zuzuhören, beflügelte mich noch einmal. Und so konnte ich auch diese Daten zu meinem Wochenbericht und deren Statistik hinzufügen. Ich schlug einen Kurs um den Gasriesen ein, und machte Feierabend. Diesmal legte ich mich mit einem Lächeln schlafen.

Was die nächste Woche wohl bereit hält?

Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca.542LY
Gescannte Sterne: 22
Gescannte Gasriesen: 20
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 20
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 96
Wasserwelt mit und ohne terraforming, Ammoniak und Erdähnliche: 0



Der Nebel

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Do, August 20, 2015 17:34:19

Der Nebel

Da ist er also nun. 2 Sprünge weit entfernt. Der Cave Nebula. Der Name entstand durch die dunkle Form die an der hellsten Kurve entsteht und sich dann Gassenförmig ausbreitet. Es wirkt wie eine Höhle. Je nach Winkel ist diese dunkle Gasse wirklich unglaublich. Schauen wir es uns an. Sprungantrieb geladen, und los zum ersten am Rand liegenden System.
2 Sonnen, mehr ist nicht vorzufinden. Auch so wirkt es noch recht unspektakulär. Also weiter.
Im nächsten System gibt es wieder nur eine Sonne. Wenn das so weiter geht, bin ich enttäuscht. Immerhin merkt man so langsam, das es dunkler wird. Wenn man beim auftanken ist, kann man Drumherum kaum Sterne sehen.
Ich studiere die Galaxiekarte genauer. Wirklich Tief im Nebel hat es gar keine Systeme, nur immer am Rand. Also auf zum nächsten. Sonne, und ein Asteroidengürtel. Na dann fliegen wir da mal rein.
Die Sicht bleibt klar, aber um einem herum ist der Nebel deutlich wahrzunehmen. Irgendwie mysteriös. Die Tatsache dass ich alleine bin, auch per Funk ist niemand zu erreichen, macht das ganze unheimlich. Fotos schießen und weiter.
Endlich ein System mit Gasriesen mit und ohne Planetenring und kleineren Planeten. Natürlich sind alle schon entdeckt, aber einen Abstecher wert.
Ich flog System für System ab. Hatte erwartet dass die Sicht auch getrübt wäre, scheint innerhalb der Systeme aber doch nicht so rüberzukommen. Leider gibt es wirklich nur sehr am Rand des Nebels Systeme. Und dann fand ich doch tatsächlich 2 Wasserwelten mit aktiver wasserbasierten Chemie und auf Kohlenstoff und Wasser basierendem Leben. Sie hatten eine Temperatur von ca. -15 bis -12 ° Celsius. Mit dem Nebel im Hintergrund wirklich tolle Bilder!
Das Farbspiel des Nebels ist unglaublich! Von rötlich bis hellbraun, grün schimmernd und dann direkt wieder eine schwarze Wand.
Die anfängliche Enttäuschung wich diesem tollen Schauspiel. Die Erinnerungsbilder werden mich noch lange an diese Stimmung die ich spürte, das Gefühl endlich angekommen zu sein erinnern. Und euch hoffentlich einen kleinen Eindruck davon vermitteln. Dieser Ausflug war es auf jedenfalls Wert. Ich programmiere einen Kurs um einen steinernen Planeten, der große Lavaflecke hatte. Sieht ziemlich heiß aus dort unten, oh wie gerne würde ich nun ein heißes Bad nehmen. Nun gut! Zeit sich für den Rückflug vorzubereiten.
Ich lasse den Computer eine Überprüfung des Schiffs machen, dies dauert einen Moment. Ich beobachte währenddessen die Lavaflecken und erinnere mich schmunzelnd an meine Lavalampe die ich vor Jahren mal hatte.
„Überprüfung abgeschlossen“ ertönt vom Computer. Na dann wollen wir mal schauen was so repariert werden muss.
17 Module sind beschädigt, allerdings nur leicht. Egal, wir haben die Reparatureinheiten dabei, also machen wir’s. Die Impulslaser sowie die Frachtluke überspringen wir, brauchen wir hoffentlich nicht.
Schildgenerator sowie die Schild-Booster, Schubdüsen und Frameshiftantrieb, Energieverteiler, Lebenserhaltung, Sensoren sowie meine Scanner und den Treibstoffsammler haben einige Prozente verloren. Die Reparatureinheiten arbeiten alles vorgegeben in kürzester Zeit ab. Über 1000 Reparatureinheiten gingen dabei drauf, gut zu wissen. Ein Fehler in der Vorbereitung der mir nun erst klar wird. Ich hatte keine Ahnung wie diese Einheiten funktionieren, und wie viele für x% Beschädigung benötigt werden. Ging ja alles gut, und für den Rückweg sind noch einige da.
Ich glaube, nun ist Feierabend. Ich mache ein paar Tage Pause. Es war wirklich anstrengend. Und dann, back to Home!
Ich bin mir jetzt schon sicher, der direkte Weg wird es nicht. Vielleicht einen großen Bogen Richtung äußeren Rand? Ja, ja das klingt sehr gut.



Wochenbericht 02

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Do, August 20, 2015 17:11:58

Wochenbericht 02

Die Erschöpfung der Hitze steckte mir doch noch sehr in den Knochen. Die letzte Hälfte Richtung HD6415 war gesät von jungen Systemen in denen es Sterne und Asteroidengürtel gab. Wer weiß wie diese Systeme in einigen hundert Jahren aussehen? Werden meine gesammelten Daten irgendwann von Nutzen sein? Ich hoffe es doch sehr!

Kurz vor HD6415 kam ich in ein System mit 4 Gasriesen die von etlichen Monden umkreist wurden. Hier scannen wir alles, es war zwar schon jemand hier, hatte aber wohl keine Lust alles zu machen. Nur die Naheligensten Steinerne Planeten waren schon entdeckt. Ich flog von Gasriese zu Gasriese und war in meinem Scannen vertieft als der Computer wieder eine Signal Quelle ortete. Allerdings konnte diese offensichtlich starte Signal Quelle nicht analysiert werden. Hat deswegen der hier unterwegs gewesene Explorer seine Arbeit nicht fortgeführt? Kann ich vielleicht diesmal helfen? Meine Brüder warnten mich per Funkkontakt, dass dies ganz nach einer Falle aussieht! Warum sollten denn hier draußen noch Piraten unterwegs sein? Hier gibt es nichts! Mit den Warnungen im Hinterkopf sprang ich in den normalen Raum. Nichts! Keine Container, kein Wrack, gar nichts. Ich beschleunigte und setzte Kurs zum nächsten Gasriesen, als sie aus dem nichts auftauchten. „Geb uns deine Ware, und wir lassen dich ziehen!“ Panik stieg in mir auf, ich boostete was das Zeug hielt, und startete den Sprungantrieb doch eine der fünf Vultures war sehr nah an mir dran und verzögerte das Aufladen! „Hey süße, wenn wir an dir Naschen dürfen, ist uns die Ware egal!“ Was für Dreckskerle! Haben wohl schon so lange keine Frau mehr gesehen, da fallen bei denen wohl sämtliche Sensoren aus.
„Mach das du da weg kommst“ riefen meine Brüder über Funk „Wir können dir nicht helfen!“ Endlich war der Sprungantrieb voll, und Tschüss ihr Blödköppe!
Ich flog mit vollen Schub auf und davon. Umkreiste die Gasriesen, die Langstreckenscanner orteten ihre Signale, sie suchen mich! Ich flog auf direktem Weg in ein Asteroidengürtel. Hier versteckte ich mich. Ziemlich riskant, aber mir bleibt keine andere Wahl. Zum Glück suchten sie an den falschen Stellen. Mit logischem Denken haben die es wohl nicht so. Ich warte ab, wenn ich nun weiter springe, merken das ihre Sensoren.
Als sie das System unverrichteter Dinge verliesen, flog ich aus dem Asteroidengürtel. Was ein Adrenalinkick! Los beenden wir das System und auf zum Etappenziel!
Nach 3 Sprüngen kam ich in HD6415 an, welch Enttäuschung! 2 Sonnen, sonst nichts. In sicherer Entfernung zu den Sonnen legte ich meinen wohlverdienten Feierabend ein!

Auf geht’s zum Cave Nebula. Bei 1244,62 LY hab ich einiges vor mir! Ich setzte mir ein Tageslimit, wohlwissend mich eh nicht dran halten zu können.
Hoffentlich verläuft nun der Rest meiner Reise ohne Zwischenfälle.
Nach knapp 100LY kam ich in WREDGUIA LX-U D2-25 an. Was sehen meine Augen denn da? 4 blaue Planeten! Unentdeckt! Wasser oder sogar Erdähnliche? Sie lagen zum Glück immer um die 1000 – 3000LS voneinander entfernt. Ich begann zu scannen. 6 Metallreiche Planeten mit den unterschiedlichsten Atmosphären. Ein kleiner Steinerner Planet zog einsam seine Runden, und die 4 blauen entpuppten sich als Wasserplaneten. Schön waren sie ja schon, aber dennoch Schade. Hätte gerne einen Erdähnlichen neu entdeckt! Vielleicht kommt ja noch einer auf meiner Reise. Voll motiviert zog ich weiter, von System zu System und machte nach weiteren 150LY dann Feierabend.

Auf dem weiteren Weg kreuzten mich immer mehr erforschte Systeme. Immerhin kam ich durch die erforschten System gut voran! Aber irgendwie ist es auch langweilig! Andererseits will ich auch zum Nebel kommen. Ich korrigierte meinen Kurs um einige Lichtjahre und siehe da, unerforschtes Gebiet. Ich kann ja manches dann überspringen, denn es wirkte, als käme der Nebel nicht näher.
Kurz bevor ich nach weiteren 250LY Feierabend machen wollte, kam ich zu einem Gasriesen. So dachte ich zumindest. Der Detailscann ergab aber einen Wasserriesen. Was ist denn nun ein Wasserriese? Wasserwelten ja, Gasriesen ja, aber ein Wasserriese? Interessant! Mal was Neues so zum Feierabend. Bin gespannt was mir die Entdeckung einbringen wird. Ich setzte einen Kurs um diesen Riesen und machte meinen Wohlverdienten Feierabend!
Der vierte Tag begann, doch nicht ganz die Hälfte zum Nebel ist geschafft! Wenn ich den Nebel bis zum Bericht erreichen will, muss ich mich ranhalten! Allerdings führte mich die Kursänderung vom Vortag zu immer mehr unerforschten Systemen. Mal kleine mal große! Ich arbeitete so hart ich konnte, wollte mir die Daten doch nicht entgehen lassen! Zum Glück gab es auch an diesem Tag keine weiteren Zwischenfälle. Weitere 270LY hinter mich gebracht. Ich bin am Ende für heute, Feierabend!

Als ich mich am nächsten Tag an die Arbeit machen wollte, war ich relativ unkonzentriert. Die letzten Tage habe ich mich extra so beeilt, wollte diese tollen Systeme nicht unerforscht lassen. Über Funk werde ich von meinen Brüdern motiviert! „Der Nebel ist greifbar, teil dir den Rest auf!“ Danke Jungs ich werde tun was ich kann, immerhin wirkt der Nebel mittlerweile auch schon größer. Heute mache ich nur 100LY, ich muss ein wenig runterkommen. Will beim Nebel voll konzentriert sein. Also befasse ich mich mal ein wenig genauer mit den Daten von dem was ich so gescannt habe. In dem für heute ausgewählten letzten System hat es einen Gasriesen mit Wasserbasiertem Leben. Eine Atmosphäre aus Wasserstoff und Helium. Der Riese hat einen Radius von ca. 70180km und eine Temperatur von -115° Celsius. Nun ja, die Daten werden so aufgenommen. Ob das, wem auch immer, was bringt? Wer weiß was aus diesem freischwebenden Radioplankton-Teppich in der Wasserwolkenschicht kurz unter der Atmosphärenoberfläche einmal entsteht? Ich hab mir nie so genau die Daten angesehen, werde ja eigentlich nur dafür bezahlt sie zu sammeln. Verstehen tu ich eh nur die Hälfte. Aber nun gut für heute. Morgen wollen wir wieder den doppelten Weg zurücklegen. Ruhen wir uns aus!

Voll motiviert starte ich weiter Richtung Nebel. Noch knapp 350LY. Sollte doch in 2 Tagen zu schaffen sein. Wieder treffe ich auf paar unerforschte Systeme. So nah am Nebel ist es nichts neues, das dennoch einige erforscht sind! Jedes Mal sag ich mir, nur noch dieses eine System, dann überspringe ich ein paar. Auch einer meiner Brüder sagte schon „Du kannst nicht alles scannen“ Hat er womöglich Recht? Das Tagesziel ist nach einigen kleinen Systemen mit Gasriesen und Eisplaneten bald erreicht.
Vorkommnisse gab es zum Glück auch dieses Mal nicht. Vielleicht bin ich nun endlich weit genug weg, so dass mir hier nichts mehr passieren kann. Ich beende diesen Tag mit weiteren 200LY, und hebe mir den Rest für den großen Endspurt auf. Der Nebel ist aus der Umlaufbahn eines dieser lilanen Gasriesen schon beeindruckend. Ich glaube, ich kann vor Aufregung gar nicht schlafen.

Der letzte Tag beginnt. Nebel ich komme! Die letzten 174 LY habe ich mir wirklich vorgenommen zu überspringen. Natürlich habe ich dies nicht ganz geschafft, in 2 Systemen gab es unerforschte blaue Planeten. Natürlich wieder nur Wasserwelten! Die konnte ich mir nicht entgehen lassen. So kurz vor dem Nebel etwas unerforschtes das ordentlich Kohle bringt. Da kratzt die Gier schon an einem.
Und dann, war es soweit. Der Nebel direkt voraus. Was wird mich erwarten? Was gibt es zu entdecken? Ich bin bereit!



Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 1644LY
Gescannte Sterne: 77
Gescannte Gasriesen: 14
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: 47
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: 92
Wasserwelt mit und ohne terraforming, Ammoniak und Erdähnliche: 9





Wochenbericht 01

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Do, August 20, 2015 13:42:53

Wochenbericht 01

Nach meiner Rückkehr um mir die ersten Planeten als Entdeckerin zu sicher, ging es also nun aber endgültig los!
Zeit musste aufgeholt werden. Time to say the second goodbye Sturgeon Dock!
Ich programmierte dieselbe Route, so konnte ich die ersten Systeme noch entspannt zurück lehnen, die Nacht war wirklich sehr kurz.
Ich machte im Pegasi Sector JR-W C1-0 einen Zwischenstopp. Ich wollte den von mir entdecken Planeten nochmal zuwinken, und ein paar Schnappschüsse machen.

Weiter gings! Die folgenden Systeme waren recht uninteressant, sehr klein und bereits entdeckt.
Das ein oder andere System wurde dennoch gescannt. Irgendwo muss die Kohle ja herkommen. Und ohne Karten steige ich nicht weiter auf.
Auf einmal meldete der Computer eine schwache Signalquelle. „Computer, Analysiere Signal und schlage langsamen Kurs zur Quelle ein!“
Planeten auf dem Weg in Richtung des Signals wurden gescannt, und dann ertönte vom Computer „Signal identifiziert. Detailanalyse ergab ein Notsignal eines Imperial Clipper“ Ok schauen wir uns das mal an. Vielleicht kann ich mit Reparatureinheiten aushelfen. Ich sprang in den Normalraum, und fand nur noch ein Wrack und Warencontainer vor. Wurde es angegriffen? Sind hier Piraten? Den Sprungantrieb auf Abruf bereit, untersuchte ich das Wrack. Die Suche nach Computersignalen war erfolgreich, da ist was! Frachtluke öffnen, das holen wir uns! Teile des Boardcomputers mit Speichereinheiten wurden Sichergestellt und am Computer angeschlossen. „Computer, beginne mit Analyse der Daten!“
Für mich gabs nichts mehr zu tun. Ich programmierte einen Kurs um einen kleinen Steinernen Planeten und machte Schluss für heute :)

Am nächsten Tag war die Analyse der Clipperdaten noch nicht beendet. Also Sprang ich weiter in Richtung des kleinen Etappenziels HIP 113132.
Einige mittelgroße Systeme wurden durchgescannt. Schöne Gasriesen in den verschiedensten Farben und unterschiedlichsten Atmosphären gab es zu bewundern.

Dann kam ich in HIP113132 an. Ein blauer Planet in der Systemkarte. Verdammt, schon entdeckt. Aber wir scannen hier dennoch mal. Erdähnliche Planeten oder Wasserwelten bringen ein schönes Sümmchen, auch ohne Bonus als Erstentdecker!
Alles wurde gescannt, und ein Kurs um den Erdähnlichen Planeten programmiert. Von hier oben sah er wunderschön aus. Die Wolken und Hurrikane/Tornados über dem Meer, die Polkappen, die vielen großen und kleinen Kontinente. Mit so einem Anblick legt man sich gerne schlafen, Feierabend!

Aufwachen und einen blauen Planeten bewundern. Wie gerne würde ich im Meer baden! Aber Moment! Warum ist das so warm hier?
Schnell an den Computer, die Analyse der Clipperdaten ist beendet. Dafür hab ich jetzt keine Zeit! Die Temperatur innerhalb der Cobra steht bei über 40°. Das ist ja der Wahnsinn! Am dritten Tag habe ich doch tatsächlich schon Probleme mit der Umweltkontrolle! Am Sonnensystem kann es eigentlich nicht liegen.
Es ist fast unerträglich! Jede Bewegung ist anstrengend, das schwitzen nimmt kein Ende. Zum Glück bin ich allein. Ich programmiere einen Kurs der mich im Schatten einen Eisplaneten halten soll. Zwangspause! Muss diesen Fehler finden! Eine defekte Sicherung hat die Umweltkontrolle umprogrammiert! Warum passiert ausgerechnet mir sowas! Nach dem Austausch programmiert sich der Computer durch Sicherungsdaten neu. Zeit für die Datenanalyse, das hier kann dauern!
Ich legte mich auf meine Liege und las den Bericht. Es war nur ein Pilot anwesend. Tayler Redstaff! „Computer Todestag und Namen im System speichern“ Er wird sicher Angehörige haben die auf seine Rückkehr warten! Piraten haben sein Schiff nicht zerstört! Gut zu wissen, bin ich hier nicht in Gefahr. Ein Fehler im Kraftwerk hat das Schiff zum Explodieren gebracht. Teile von Tagebüchern und Fotos wurden in meinem Boardcomputer Sichergestellt.
Die Wiederherstellung der Umweltkontrolle dauert an, so kann ich nicht arbeiten! Noch nie habe ich mir einen Handventilator so sehr gewünscht wie in diesen 1 ½ Tagen! Aber wer kommt schon auf den Gedanken so etwas in seinen Reisekoffer für das All einzupacken?
Der Computer weckte mich am frühen Abend „Umweltkontrolle wiederhergestellt“ Endlich wieder arbeiten!
Das kleine Etappenziel habe ich ja nun erreicht. Wo geht es also weiter hin? Der Cave Nebula scheint interessant zu sein. Aber noch zu weit für eine Route.
Nächstes Etappenziel HD6415. Ganze 996,83LY von hier entfernt! Gehen wirs an, haben viel zu tun! Die Zwangspause der Hitze hat uns zurückgeworfen.
Die nächsten Systeme waren zum Glück sehr klein, mit Felsigen Planeten. Eigentlich uninteressant! Die Sterne wurden natürlich dennoch gescannt. Oft kreisten hier 2 manchmal bis zu 4 Sterne gemeinsam um die Wette!

Die Arbeit ging mir immer leichter von der Hand, die Routine kehrte ein. Der Funkkontakt ist nach wie vor Stabil. Zwischendurch eine Unterhaltung tut gut! Es gibt hier so viele wunderschöne Systeme. Mal wird alles gescannt. Mal nur das Beste! So neigte sich die Woche gen Ende, und das zweite Etappenziel ist zur Hälfte geschafft!

Was eine erste Woche!



Statistik:
Zurückgelegte Strecke: ca. 850-950 LY
Gescannte Sterne: ca. 67
Gescannte Gasriesen: ca. 21
Hochwertige und oder Metallreiche Planeten: ca. 57
Asteroidengürtel, Felsiger-, Eisplanet, Steinerne Planeten: ca. 95
Wasserwelt mit und ohne terraforming, Ammoniak und Erdähnliche: ca. 3



Der erste Abend

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Mi, August 19, 2015 21:35:43

Der erste Abend

Von Jambaraya ging es also los. Erstmal Entfernung zurücklegen war mein Gedanke. Kleines Etappenziel war HIP 113132. Doch bis dahin sollte ich es nicht schaffen
Ich sprang von System zu System. Kurzes auftanken wärend der Aufklärungsscanner läuft. Ein Blick in die Systemkarte, alles Entdeckt. War ja nicht anders zu erwarten, will ja auch erstmal Entfernung zurücklegen, also weiter.
Ich kam nach 6 Sprüngen (115,93 LY) im Pegasi Sector JR-W C1-0 an. Tanken, scannen überprüfen. Und was meine Augen da sahen, war kaum zu glauben! 2 Sterne der T-Tauri Klasse wurden zwar entdeckt. 2 Asteroidengürtel sowie 5 Planeten nicht! Hab ich so viel Glück? Ich hab noch gar nicht richtig angefangen. Innere Unruhe machte sich bereit. Jetzt blos keinen Fehler machen. Die Chipstüte wurde auf Seite gelegt, Arbeit ruft! Verdammt diese blöden Krümel!
Erstes Ziel wurde eingeloggt und angeflogen. Ein Gasriese der Klasse I wurde gescannt. Der erste fertig, fehlen noch 4! Die Vorgehensweise im Kopf immer und immer wieder durchgegangen. Und so folgten ein weiterer Gasriese der Klasse I und einer der Klasse III. Zwischendurch die 2 Eisplaneten.
Fertig! System gescannt. Erstmal runter kommen. Was mach ich jetzt? Ich wollte doch eigentlich richtig los. Andererseits bin ich ja noch nicht weit gekommen. Was wenn die Planeten dann doch von jemand anderem Entdeckt werden, bis ich zurück bin? Natürlich steht das erforschen im Vordergrund, aber ich hab die Möglichkeit als Entdecker dieser Planeten markiert zu werden! So schnell habe ich damit nicht gerechnet. Eigentlich habe ich gar nicht damit gerechnet. Sind doch schon so lange, so viele Explorer unterwegs.
Computer, ändere Route zurück nach Jambaraya! Holen wir uns unsere Belohnung.
Die 6 Sprünge kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Hello again Sturgeon Dock! Lange nicht mehr gesehen.
Kaum war ich gelandet rannte ich mit meinen Karten los. Hoffentlich ist das Universal Cartographics Büro noch geöffnet. Völlig außer Atem kam ich an, ich ächzte „Karten verkaufen…neu gefunden…schnell bearbeiten“
Die Dame am Infoschalter konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Ihr Blick sagte so viel wie: „ Schon wieder so ein Möchtegern Entdecker“
Sie nahm die Daten an sich, gab alles ein und der Rechner spuckte meinen Gewinn aus.. und dann… dann regnete es Konfetti!!! Die Dame erschrak und schüttete sich den Kaffee über den Rock, diesmal musste ich grinsen „Hab ich was entdeckt?!?“ fragte ich. Und dann war es auf allen Monitoren zu sehen!!!
Ich ging danach Freude Strahlend zu meinem Schiff zurück. Überprüfte die Galaxiekarte. Wo ist das System hin? Koordinaten sind richtig, aber da ist nichts?!?
Heute starte ich sowieso nicht nochmal. Also erstmal eine rauchen, und was trinken gehen. Kurz vor dem schlafen gehen überprüfte ich die Karte noch einmal. System gefunden, Planeten…von mir entdeckt!

Was ein aufregender erster Abend!



Die Vorbereitung

Reise 01Geschrieben von silentmagic85 Mi, August 12, 2015 11:13:27

Hallo CMDR’s

Es ist soweit! Meine Reise sollte am Sonntag dem 02.08.2015 um 20:08 Uhr beginnen.
Aber halt! Nicht so schnell! Ohne eure tolle Unterstützung wäre mir dies nie möglich gewesen.
Von der Sidewinder tastete ich mich bis zur Cobra vor. Dank des Palladiums von meinem Mann ging das recht schnell. Danke dafür! Auch die Kopfgelder von Pitek, die ich eintreiben durfte, halfen enorm vorwärts zu kommen. Noch einmal herzlichen Dank dafür! Ebenso geht ein Dank an all diejenigen (meine Brüder, RoA's und andere Freunde) die mich als Beacon im Winghandeln „Missbrauchten“. Der Profit wurde direkt in den Ausbau des Schiffs investiert.
Während dem Sparen und aufrüsten machte ich mich mit dem Fliegen vertraut.
Abgeworfene Ladungen einsammeln viel mir sehr leicht. Es gab kaum Verluste der wertvollen Fracht.
Meine erste Schiesserfahrung durch das Kopfgeldeintreiben. Auch wenn Pitek es mir leicht machte, so hatte ich danach keine Bedenken die Waffen einzusetzen, als die ersten NPC’s es auf mich abgesehen hatten.
Weitere Flugerfahrung machte ich mit kleinen Lieferaufträgen. Doch schnell wollte ich meine Explorerausrüstung haben.
Ich brachte mein Schiff in den Hangar, bestellte den Aufklärungs- und Oberflächenscanner. Die Wartezeit war unerträglich! Endlich kam der Mechaniker, alles Montiert! Auf geht’s! Üben!
Ich begann mich mit dem Routen planen auseinanderzusetzen. Karte studieren, Systeme filtern, und los ging es. 5 Tage im „Anfangsbereich“ ohne zu einer Station zurückzukehren war für den Anfang genug. Das auftanken an Sonnen ging auch immer leichter.
NPC’S und richtige Spieler hatten es zwischendurch auf mich abgesehen. Was wollen die nur von mir? Ich will doch nur forschen!
Es gab schon schönes zu sehen, hier ein paar Eindrücke der Übungstour

Und so rückte der große Tag immer näher.
Ich überlegte mir einen Weg durch die Galaxie, Höhe und Entfernung zum Kern waren ausschlaggebend. Ich flog von Alrai los in die Richtung und suchte mir eines der letzten Systeme mit einer Nahe an der Sonne liegenden Station aus. Jambaraya mit der Station Sturgeon Dock wurde als Start auserkoren. Auch sollte dort, ganz allein für mich, ein wichtiger Augenblick stattfinden.
Mit einer neuen Lackierung taufte ich mein Schiff zur A.S.S. Peppi!
Das niemand zur Taufe eingeladen war, war eine bewusste Entscheidung! Ich war Gedanklich schon auf meinem Weg, und es fällt mir unglaublich schwer Abschied zu nehmen.
Nach der Taufe gab es für A.S.S. Peppi und der neuen Lackierung einen Jungfernflug.

Und dann… War es wirklich soweit? War ich bereit ? So lange alleine unterwegs ist eine Herausforderung! Wem soll ich bloß die ganze Zeit auf die Nerven gehen. Wie lange wird der Funkkontakt zu euch halten? Wie oft kann ich berichten? Naja, immerhin muss ich nicht jeden Tag perfekt aussehen, sieht mich ja eh keiner!

Ach scheiss drauf! Los geht’s!